05.11.2008 KEWOG ist weiter auf Expansionskurs |
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Im oberfränkischen Selb 264 Stadtwohnungen gekauft – Jetzt über 1600 Wohnungen im Bestand
Selb/Tirschenreuth. (jr) Weiter auf Expansionskurs befindet sich die KEWOG aus Tirschenreuth. Die Kommunale Entwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft hat zum 1. September 264 Stadtwohnungen im oberfränkischen Selb gekauft. Damit umfasst der Wohnungsbestand der KEWOG jetzt 1600 Wohnungen. Dieser Deal wurde im Rahmen einer Pressekonferenz, mit Selbs Oberbürgermeister Wolfgang Kreil, im dortigen Rathaus offiziell bekannt gegeben. Kreil, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der GEWOG Selb ist, begründete den Verkauf damit, dass bei den Wohnungen dringender Sanierungsbedarf besteht, die die städtische Wohnungsbaugesellschaft „GEWOG“ nicht meistern konnte. Es musste ein Partner gefunden werden, „den haben wir mit der KEWOG in Tirschenreuth gefunden“, sagte Kreil. Als Verkaufspreis nannte Kreil 4,8 Millionen Euro. Mit diesem Erlös sollen die vorhandenen Wohnungen der GEWOG modernisiert werden. Die Aufträge werden schon in Kürze vergeben. Kreil informierte weiter, dass die Mieter über den Verkauf bereits informiert seien. GEWOG-Geschäftsführer Helmut Resch sagte, alle verkauften Objekte seien sanierungsbedürftig. „Wir hätten dies nicht schultern können“. Resch zeigte sich überzeugt, dass die Mieter bei der KEWOG in guten Händen seien, „dies war uns wichtig“. Gleichzeitig betonte er, dass mit dem Verkaufserlös die restlichen Wohnungen der GEWOG modernisiert werden.
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Glücklich waren sie alle, beim Pressegespräch im Selber Rathaus. Die GEWOG, weil sie einen Käufer gefunden hatte und die Tirschenreuther KEWOG, weil sie ihren Expansionskurs fortsetzen konnte. Mit dabei waren (von links) Jörg Kusnik (GEWOG), Oberbürgermeister Wolfgang Kreil, KEWOG-Geschäftsführer Bernd Büsching und Helmut Resch (GEWOG). (jr) |
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KEWOG-Geschäftsführer Bernd Büsching betonte, dass Wohnungen in Oberfranken für sein Unternehmen nichts Neues seien. „Wir sind auch in Oberfranken in vielen Geschäftsfeldern aktiv“. Büsching verhehlte nicht, dass er zunächst in seinem Aufsichtsrat Überzeugungsarbeit leisten musste, schließlich habe Selb als ehemaliger Porzellanstandort viele Einwohner und Arbeitsplätze verloren. „Doch, wir vertrauen auf unsere Regionen“, sagte Büsching und machte deutlich, dass sein Unternehmen auch in Mitterteich Wohnungen gekauft hat. Büsching lobte den funktionierenden Mittelstand in der rund 17000 Einwohner zählenden Stadt Selb und freute sich über eine starke Wirtschaftsförderung, die gerade diesem Raum zugute kommt. Inklusive Nebenkosten nannte Büsching den Kaufpreis von rund fünf Millionen Euro. Zufrieden zeigte sich Büsching mit dem Zustand der gekauften Objekte. „Wir wollen jetzt einige der Wohnungen instand setzen, entsprechende Budgets sind eingeplant“. Die Sanierungsmaßnahmen sollen dabei mit den Mietern abgestimmt werden. Gleichwohl sieht er keine Probleme für einen möglichen Leerstand. Als Zielgruppe sieht Büsching das mittlere Segment der Mieter an. Zudem sei die Nähe zu Tschechien und die möglichen Investitionen im tschechischen Asch auch eine Chance für sein Unternehmen. Den Mietern sicherte Büsching zu, dass es keine Mieterhöhungen geben werde. Als Basispreis für die Miete nannte er drei Euro pro Quadratmeter. |
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In Selb-Vorwerk, unser Bild, hat die KEWOG Tirschenreuth neue Wohnungen gekauft. An insgesamt acht Standorten, im oberfränkischen Selb, hat die KEWOG jetzt 264 Wohnungen im Wert von nahezu fünf Millionen Euro gekauft. Teile der „neuen Wohnungen“ werden jetzt saniert, eine Erhöhung des Mietpreises gibt es nicht. (jr) |
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Nach dem Kauf in Selb hat die KEWOG nun 1600 Wohnungen in ihrem Besitz. „Wir sind weiter auf Expansionskurs, sind interessiert an weiteren Objekten“, sagte Büsching und schloss weitere Zukäufe nicht aus.
Text + Bilder: Josef Rosner - 05.11.2008 (jr)
Den Originalbericht finden Sie unter:
http://www.oberpfalznetz.de |
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